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Das Projekt KI.M

Künstliche Intelligenz (KI) kommt zunehmend in der betrieblichen Praxis an. KI-Technologien sind kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken, auch wenn sie nicht immer unmittelbar sichtbar sind. Hinzu kommt, dass sich der Anteil an Unternehmen, der KI für spezifische Nutzungszwecke einsetzt, in den letzten Jahren stetig vergrößert hat. Das Bundesarbeitsministerium geht davon aus, dass 2035 kein Arbeitsplatz mehr ohne KI-Bezug sein wird.

Damit beim betrieblichen KI-Einsatz kein Wildwuchs entsteht und die bekannten Risiken im Hinblick auf Beschäftigung, Qualifizierung, Arbeitsbelastungen und (Beschäftigten-) Datenschutz unter Kon­trolle gehalten werden können, müssen sich neben staatlichen Normsetzungsakteuren, auch betrieb­liche Interessenvertretungen und Gewerkschaften des Themas annehmen und an der Gestaltung von KI in der betrieblichen Praxis mitwirken. Das Projekt KI.Mitbestimmt möchte sie dabei unterstützen.

Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen des Projekts:

Erforschung der Auswirkungen von KI im Betrieb auf die Arbeit der Beschäftigten (Arbeits­plätze und Arbeitsinhalte, Qualifikationsanforderungen) – mit dem Fokus auf verschiedene KI-Anwendungen und Anwendungsbranchen im Dienstleistungssektor

Analyse des regulatorischen Rahmens für den KI-Einsatz (KI Verordnung EU, angekündigte EU-Richtlinie zu KI und Arbeitswelt, etc.) und der be­triebsverfassungs- und perso­nalvertretungsrechtlichen Handlungsmöglichkeiten von betrieb­lichen Mitbestimmungsakteu­ren

Analyse von rechtlichen und ethischen Fragestellungen des KI-Einsatzes in verschiedenen be­trieblichen Anwendungsszenarien

Entwicklung von Konzepten zur menschenzentrierten Gestaltung von KI für Gewerkschaften, Betriebs- und Personalräte