Künstliche Intelligenz (KI) kommt zunehmend in der betrieblichen Praxis an. KI-Technologien sind kaum noch aus dem Arbeitsalltag wegzudenken, auch wenn sie nicht immer unmittelbar sichtbar sind. Hinzu kommt, dass sich der Anteil an Unternehmen, der KI für spezifische Nutzungszwecke einsetzt, in den letzten Jahren stetig vergrößert hat. Das Bundesarbeitsministerium geht davon aus, dass 2035 kein Arbeitsplatz mehr ohne KI-Bezug sein wird.
Damit beim betrieblichen KI-Einsatz kein Wildwuchs entsteht und die bekannten Risiken im Hinblick auf Beschäftigung, Qualifizierung, Arbeitsbelastungen und (Beschäftigten-) Datenschutz unter Kontrolle gehalten werden können, müssen sich neben staatlichen Normsetzungsakteuren, auch betriebliche Interessenvertretungen und Gewerkschaften des Themas annehmen und an der Gestaltung von KI in der betrieblichen Praxis mitwirken. Das Projekt KI.Mitbestimmt möchte sie dabei unterstützen.
Daraus ergeben sich folgende Zielsetzungen des Projekts: